1. Saarländisches Winter-Grill-Plätzchen

Für unser kleines Fest am kommenden Sonntag haben Samiran und ich gerade noch eine schicke Video-Einladung gemacht ​

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Auf einen Tee…

Es funktioniert. Eben war unser erster Besuch da. Wir waren gerade am Kuchen backen, da hat’s an der Haustür geklingelt. Ein Mann, er wirkt etwas 2016_Einladung-zum-Teeverschüchtert, sagt: „Guten Tag, ich bin Ferdi, ich komme aus Syrien. Ich würde gerne einen Tee trinken.“ Im Januar hatten wir einen Zettel ins Fenster gehängt. Auf Arabisch steht da: „Kommen Sie gerne auf einen Tee herein. Wir freuen uns.“ Den hatte uns ein freundlicher Mensch übersetzt. Ferdi hat dann seine Familie auch reingebeten und wir haben zusammen Kuchen gegessen und Tee getrunken. Und siehe da: Ferdis Frau ist die Schwester von einem Arbeitskollegen von Andrea. Und sie wohnen eine Straße weiter, gleich ums Eck. Den Wunsch, öfters Deutsch zu sprechen, nicht nur in der Sprachschule, können wir im Sommer bestimmt einfach erfüllen. Muss man beim Grillen halt auf Vegetarisch oder Rindfleisch umschwenken.

Der Einladungszettel hier zum selbst ausdrucken: Einladung-zum-Tee_arabisch

Meine erste Fotoausstellung

„La main d’oevre“, so sagen die Franzosen zur Arbeit. Klingt allemal besser als Handarbeit, der Titel, den ich mir ursprünglich für die Fotokollektion ausgedacht hatte. Schön, wenn man frankophile Freunde hat, im konkreten Fall Joachim vom Weddingweiser-Blog. Aber auch ohne hochtrabenden Titel hätten die Bilder, die ich von arbeitenden Händen in Indien gemacht habe, Sophia vom Café Aman! in Berlin wohl gefallen. Sie hat jedenfalls gleich zugestimmt, als ich Sie nach einer Ausstellungsfläche gefragt habe.

Seit 29. August hängen die Bilder nun in der Sprengelstraße in Berlin-Wedding und können dort täglich ab 17 Uhr angeschaut werden.

Die Werbung für die Vernissage kam übrigens vom Nr. 1 Blog für den Wedding.

2015_Fotoausstellung-La-main-d-oeuvre

Stürmisches Wasser in Brandenburg

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Letzte Woche noch Motorradwetter, nun Schneegestöber und Sturmwarnung in Berlin. Pünktlich zum Ferienbeginn. Was tun? Frei nach dem Motto „Unbekannte Weiten entdecken“ haben wir der Hauptstadt den Rücken gekehrt und uns – kurz vor dem Start der BUGA – in Brandenburg an der Havel und auf der Havel eingerichtet. Unser Floß heißt Albert, so wie der Einstein, und es schaukelt nun schon ganz beachtlich. Im Hintergrund lalülalat die Feuerwehr auf der Suche nach aufgerollten Blechdächern und fliegenden Ästen. Wir haben versprochen, das Floß am Anleger zu lassen. Vermutlich eh eine kluge Wahl.

Die fünfte Jahreszeit …

Sami als LöweHeute geht sie los, die heiße Phase des Karneval a.k.a. Fasching und – es firmiert hier unter dem Begriff Traditionspflege – auch in der Schule dürfen die Kinder sich heute zum Narren machen. Das Kosmos-Thema der letzten Woche war Afrika, also diente auch für die jecken Tage der „schwarze“ Kontinent – in Erinnerung an die roten Staubpisten – als Motto.

Forscher, Tourist, Ranger standen zur – eurozentristischen – Auswahl, oder halt ein Tier. Wir haben uns für die animalische Variante entschieden und dem König ein Antlitz abgeschaut, wenn schon, denn schon.

Es wurde getrommelt, Hakuna Matata gesungen und über Menschenaffen, Pygmäen und die alten Ägypter geredet. Die Themenwoche stand unter dem Banner des Schulprogramms von „Gemeinsam für  Afrika“, das

eine lebhafte und differenzierte Auseinandersetzung von Schüler/-innen mit der Vielfalt und den Chancen Afrikas (fördert).
Unser Bild von Afrika wird häufig durch negative Medienberichte geprägt: Wir assoziieren Afrika mit Armut, Hunger, Krankheiten und Konflikten. Die Chancen, Potenziale und Erfolge der Menschen in Afrika kommen dagegen in der Öffentlichkeit wenig zur Geltung.

Mit unseren Schulaktionen möchten wir bei Schüler/-innen Bewusstsein für die Vielfalt des afrikanischen Kontinents schaffen und dazu beitragen, ein differenzierteres und realistisches Bild des afrikanischen Kontinents zu vermitteln – fernab von jeder Schönfärberei und Schwarzmalerei.

130 Jahre nach der Kongokonferenz darf man sich wünschen, dass Empathie im Umzug mitläuft und nicht mehr Mitleid oder Bevormundung. Ich hab da so meine Zweifel. Aber das darf ich ja, in der „verrückten Jahreszeit“.

Der Drachenläufer

Es gibt da diese Wiese, endloses Grün, weit und breit keine Stromleitung und die Bäume erst kurz vor’m Horizont. Heut‘ dann auch noch Unwetter-Warnung und entsprechend frischer Wind.
Wir haben nach der ersten Rolle dann eine zweite dran geknotet und hätten noch mal Schnur geben können.
Ein sehr feiner Tag! Einer für den Setzkasten der unschlagbaren Wenn-der-Vater-mit-dem-Sohne Erinnerungen.

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